Ein neuer Blog, ein erster Eintrag, ein paar Tage in Rom

Lang ist es her, dass ich meinen letzten Blog-Eintrag geschrieben habe. Ich glaube, es war damals, als wir in Oklahoma im Dezember 2006 diesen Blizzard hatten und wir, also Sanja, Tanja Sebastian und ich, den Yakuzi im Schnee ausprobiert haben… Nunja, mein alter Blog hat damals irgendwann einmal das Zeitliche gesegnet und ne Sicherheitskopie hatte ich irgendwie vergessen; schauen wir mal wie es diesem ergeht.



Seit Donnerstag früh, genauer gesagt seit 6:23 Uhr, bin ich wieder auf Reisen durch Deutschland und Europa. Nachdem ich letzte Woche schon auf der 38,5-ten KIF in Darmstadt war, geht es jetzt ein wenig weiter in den Süden, nach Rom, bevor ich dann kommende Woche weiter nach Magdeburg fliege um auch noch die 67-te KoMa mitzunehmen. Warum ich überhaupt in Rom bin ist eigentlich ganz einfach. Denn ab Dienstag findet hier der FRONTS Experiment-Workshop statt an dem ich ab Dienstag teilnehme und für den dann auch noch weitere Paderborner hier in Rom auftauchen. Und da ich derzeit sowieso (quasi) nur darauf warte, dass es Dezember wird und ich wieder was zu tun habe, passte es wunderbar in meine Monatsplanung, ein paar Tage Urlaub in Rom einzuplanen.

Beim Tippen dieser Zeilen sitze ich nun in einem kleinen B&B südwestlich der Statione Termini mit dem netten Namen "Family House". Ganz familiär ist es hier auch, günstig außerdem und es hat sogar eine deutlich höhere Qualität als damals das White House Hostel of New York (vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere daran? hier haben die Zimmer sogar Decken und ich habe ein eigenes (sic!) Bad). Einziges, ganz wesentliches Problem: hier gebt es kein Internet im Hause. Und in nächstgelegenen Internetcafe kann ich nur mit deren Rechnern ins Netz, aber nicht mit meinem Laptop. Ergebnis wird also eine 4-5 tägige Internetabstinenz sein, wie ich sie schon seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Aber an sich, vielleicht ist das auch wieder eine ganz neue Erfahrung: denn wie ist es eigentlich, wenn man nicht 10h/Tag seine Mails überprüft, bei Wortunsicherheiten gleich dictionary.com oder für besonders elegante Formulierungen sofort auf thesaurus.com nachschlägt. Vielleicht ist so etwas auch wieder ein wenig Training für das Gehirn. Vielleicht ist diese Erfahrung dann ja auch mal einen Post wert.

Doch ein wesentliches Problem bleibt: was ich eigentlich angedacht und dem ein oder anderen sogar versprochen hatte, einen tagesaktuellen Blog, mit Fotos und solchen Dingen, zu schreiben, das wird wohl nicht funktionieren. Aber vielleicht ist das auch garnicht so schlimm. Den Plan, den ich mir nun alternativ gemacht habe, ist es die ganzen Erlebnisse aus Rom ein wenig thematisch zu sortieren und jeweils einen Post zu einem solchen Thema zu schreiben. Derzeit schweben mir Themen wie "Essen und Trinken", "Regen, nicht nur ein Paderborner Phänomen" oder auch "War ich da nicht schon drei Mal?!" vor. Mal gucken was die Tage so alles bringen… Die Ideen zusammenschreiben kann ich so schon abends im Hostel machen und wenn ich nächste Woche tatsächlich im nächsten Hotel Internet habe, dann kann ich dann auch einen nach dem anderen veröffentlichen.